Berlin -  Ein schwerer Verkehrsunfall in Berlin-Spandau ist in der Nacht zu Donnerstag offenbar ohne Folgen für zwei Insassen geblieben. Der Fahrer eines SUV kam laut ersten Zeugenberichten gegen 23.50 Uhr an der Kreuzung Freiheit Höhe Pichelswerderstraße im Industriegebiet nach links von der Fahrbahn ab, krachte gegen den Bordstein des Bügersteigs und fuhr ein Verkehrsschild und den Begrenzungszaun eines Autohandels um.  

Während des Manövers landete der SUV, VW Tiguan, auf der Seite und blieb genau zwischen einem Grundstückszaun und einem Laster liegen, wie Reporter von vor Ort berichten. Der Fahrer stieg nach wenigen Minuten scheinbar unverletzt aus dem VW aus. Dabei half er einem Kind, bei dem es sich vermutlich um seinen Sohn handelt, ebenfalls aus dem Auto heraus.  

Wenig später kam auch schon die Berliner Polizei an den Ort. Der Vater und sein Sohn wurden von anschließend von der Berliner Feuerwehr gesichtet, konnten jedoch unbehandelt am Ort verbleiben, hieß es. Der VW Tiguan wurde schwer beschädigt. Er konnte nicht hinter dem Laster liegenbleiben. Mit Hilfe eines Luftkissens wurde genug Abstand geschaffen, um den Lkw nicht weiter zu beschädigen.  Danach kam der SUV an ein Bergungsseil vom Rüstwagen der Berliner Feuerwehr. Der VW wurde anschließend wieder auf die Räder gesetzt und am Straßenrand abgestellt.