Berlin - Ein Autofahrer hat bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei Berlin einen Einsatzwagen gerammt. Der Raser wollte sich zuvor partout nicht kontrollieren lassen. Er war einer Polizeistreife in der Nacht zu Donnerstag um 2.30 Uhr in einem Ford auf der Konrad-Wolf-Straße aufgefallen. Als die Beamten den Wagen stoppen wollte, gab der Fahrer Gas und brachte mit seiner Fahrweise mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

Demnach raste er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über mehrere Kreuzungen, wobei er zwei rote Ampeln missachtete. Nach Angaben der Polizei habe er einer Straßenbahn den Weg abgeschnitten, woraufhin der Triebwagenfahrer eine Gefahrenbremsung einleiten musste. 

Fluchtwagen rammt Polizeiauto – Verdächtige flüchten zu Fuß

Auf der Ferdinand-Schultze-Straße gelang es den Polizisten, das Fluchtauto kurz zu stoppen, in dem sie sich vor den Wagen setzten und ausbremsten. Der Fahrer wendete jedoch und setzte die Flucht über einen Gehweg fort. An der Kreuzung Rhinstraße Ecke Landsberger Allee bremste der Fahrer des Fluchtwagens plötzlich ab, woraufhin er mit der Streifenwagen zusammenstieß. Als der Ford nach dem Unfall zum Stehen kam, flüchteten der Raser und sein Beifahrer zu Fuß.

Hinzualarmierte Polizisten konnten mit Unterstützung der Bundespolizei die beiden Verdächtigen in der Nähe aufspüren und festnehmen. Von den beiden wurden die Personalien aufgenommen, anschließend kamen sie wieder frei. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie einer Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.