Berlin - Ein Mann hat einen Kiosk-Verkäufer in Wedding am Sonntagnachmittag fremdenfeindlich beleidigt und mit dem Tod bedroht. Dies teilte die Polizei am Montag mit. Demnach soll der Unbekannte gegen 15 Uhr den Kiosk am U-Bahnhof Leopoldplatz betreten haben. Dort war jedoch offenbar bereits ein weiterer Kunde anwesend. Als ihn der 33-jährige Kioskbetreiber ansprach, dass sich zurzeit wegen der Corona-Pandemie nur ein Kunde im Laden aufhalten dürfe, soll ihn der unbekannte Mann zunächst fremdenfeindlich beleidigt haben, so die Polizei.

Der Verkäufer soll daraufhin ein Hausverbot gegen den Mann ausgesprochen haben. Bevor der Unbekannte anschließend den Kiosk verließ, soll er gegenüber dem 33-Jährigen noch geäußert haben, dass er ihn umbringen werde. Die Polizei ermittelt.