Berlin - Die Berliner Polizei hat einen Raser ohne Führerschein gestoppt, teilte sie am Montag auf Facebook mit. Demnach waren Beamte auf einen Mercedes aufmerksam geworden, der offensichtlich zu schnell unterwegs war, sahen jedoch zunächst von einer Kontrolle ab, da der Fahrer seine Geschwindigkeit verringerte. Wenig später fiel den Einsatzkräften das Fahrzeug auf, soll da jedoch von einem anderen Fahrer gesteuert worden sein.

Ein alarmierter Streifenwagen versuchte, den Fahrer mit Haltesignalen und Blaulicht zu stoppen. Der Raser ließ sich davon laut Polizei nicht beeindrucken und soll weiter mit überhöhter Geschwindigkeit die Müllerstraße entlanggefahren sein. Dabei soll er mehrere rote Ampeln überfahren haben. An der Ecke Brüsseler Straße krachte der Mercedes in ein ziviles Polizeifahrzeug und kam zum Stehen. 

Wie die Polizei berichtet, mussten die Beamten die Fensterscheibe des Fahrzeugs einschlagen, da sich der Mann weigerte, die verschlossenen Türen zu öffnen. Nach Informationen der Polizei stellte sich heraus, dass der 21-Jährige keinen Führerschein besaß und unter Drogeneinfluss stand. Der Mercedes gehörte seiner Mutter und wurde sichergestellt. In dem Auto saßen drei Mitfahrer, die den Tatort verlassen durften.