Berlin - Nach dem Auto-Vorfall mit einer Toten nahe der Berliner Gedächtniskirche hat die Präsidentin der Hauptstadt-Polizei die Offenheit der Ermittlungen betont. Man ermittele wirklich in alle Richtungen, sagte Barbara Slowik am Mittwochabend im RBB. Psychische Beeinträchtigungen des 29 Jahre alten Fahrers seien zwar nicht auszuschließen, aber alle anderen Hintergründe ebenso wenig. Die Polizei schließe im Moment „gar nichts“ aus.

Die Ermittlungen würden von einer Mordkommission geführt, sagte Slowik. „Hinweise auf eine politische Tat haben wir derzeit so nicht, dass wir jetzt den Staatsschutz sozusagen die Ermittlungen übernehmen lassen würden.“ Die Polizei werde etwa das Auto des Fahrers noch kriminaltechnisch untersuchen. Ermittler setzen Slowik zufolge auch auf Fotos und Videos, die von Zeugen auf einer Hinweisplattform hochgeladen werden könnten. Dies helfe immens für eine schnelle Auswertung.