Trump-Unterstützer in Clackamas bei Portland.
Foto: AFP/Nathan Howard

PortlandAm Rande von Demonstrationen in der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon ist am Samstagabend (Ortszeit) ein Mann erschossen worden. Der genaue Hergang war zunächst unklar. Bei dem Toten soll es sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um einen Trump-Anhänger handeln.

Der Vorfall ereignete sich örtlichen Medien zufolge am Rande von Kundgebungen von Anhängern von US-Präsident Donald Trump und von Black-Lives-Matter-Demonstranten. Laut Schätzungen sollen etwa 2500 Trump-Unterstützer mit mehreren Hundert Autos durch die Stadt gezogen sein. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit linken Gruppen.

Die Polizei machte keine genaueren Angaben zu seiner Identität und äußerte sich zunächst auch nicht zu der Frage, wer geschossen haben soll. Es hieß, es werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt. In Portland kommt es seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis Ende Mai immer wieder zu Protesten – laut CNN am Samstag den 94. Tag in Folge.