Berlin - Brasilien und Indien gelten ab Sonntag nicht mehr als Corona-Hochrisikogebiete. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag weiter mitteilte, wurden in Europa die portugiesische Algarve, West-Irland und Zypern von der Liste der Hochrisikogebiete genommen.

Auch Bangladesch, Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Nepal, Sambia, Simbabwe und Südafrika werden nun von der Liste der besonders riskanten Länder gestrichen. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft wurden dagegen Antigua und Barbuda, Armenien, Barbados, Belize, Guyana, Moldau und Venezuela.

RKI stuft keine Staaten mehr als Virusvariantengebiete ein

Einreisende aus Hochrisikogebieten müssen für zehn Tage in Quarantäne. Geimpfte und Genesene können die Quarantäne aber abwenden, wenn sie bereits vor ihrer Einreise einen Genesenen- oder Impfnachweis an die deutschen Behörden übermitteln. Bei nachträglicher Einreichung eines Genesenen- oder Impfnachweises oder eines Negativtests kann die Quarantäne verkürzt werden.

Als Hochrisikogebiete werden Länder oder Regionen eingestuft, in denen wegen hoher Infektionsraten ein besonders hohes Infektionsrisiko angenommen wird. Daneben gibt es auch noch die Kategorie des Virusvariantengebiets für Gegenden, in denen bestimmte Coronavirus-Mutanten besonders weit verbreitet sind. Hier sind derzeit keine Staaten oder Regionen eingestuft.