Mitarbeiter der Forstwirtschaft und Jägerschaft markieren bei einer Vorstellung der Fallwildsuche zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest den fiktiven Fund eines Wildschweinkadavern.
Foto: dpa/ Fabian Sommer

PotsdamDie Suche nach toten Wildschweinen zur Eindämmung der Schweinepest in Brandenburg wird ausgeweitet. Ab Montag werden in der Kernzone des Gefahrengebiets jetzt auch speziell ausgebildete Suchhunden eingesetzt. Das teilte der Landkreis Oder-Spree am Sonntag mit. Dort sollten vier Hunde aus Rheinland-Pfalz mithelfen. Auch im Landkreis Spree-Neiße sollen Hunde zum Aufspüren von toten Schweinen eingesetzt werden.

Am Samstag waren in der Nähe von Neuzelle im Kreis Oder-Spree zudem Suchtrupps unterwegs, die vom Technischen Hilfswerk unterstützt wurden. Fünf Kadaver seien gefunden worden, die nun untersucht würden. 

Der erste infizierte Wildschweinkadaver wurde in Schenkendöbern im Kreis Spree-Neiße gefunden. Danach wiesen Behörden ein Gefahrengebiet mit einem Radius von 20 bis 25 Kilometern aus. Dort gilt ein Jagdverbot. Ein Kerngebiet, in dem Wald und Landschaft nicht betreten werden dürfen, war nach Bestätigung neuer Fälle bei Neuzelle im Kreis Oder-Spree vergrößert worden.