In verschiedenen Potsdamer Einrichtungen sollen künftig Tampon- und Bindenspender zur kostenlosen Verwendung stehen. Wie das Gleichstellungsbüro der Universität am Mittwoch mitteilte, wurden bereits 20 Spender auf dem Universitätsgelände angebracht. Nach Eigenangaben sollen so Studierende mit geringem Einkommen entlastet und das Thema Menstruation enttabuisiert werden. Die Kosten für Befüllung und Wartung der Spender werden demnach zu gleichen Teilen von Hochschulleitung und Studierendenschaft getragen. Zuerst hatte der Tagesspiegel berichtet.

Auch die Potsdamer Stadtverordnung hatte bereits im November beschlossen, in mindestens 25 öffentlichen Gebäuden Periodenartikel bereitzustellen: Dazu sollen unter anderem Schulen, Schwimmbäder und Verwaltungsgebäude gehören. Medienberichte, wonach die entsprechenden Spender bereits in den kommenden drei bis vier Wochen angebracht werden sollen, konnte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Dienstag zunächst nicht bestätigen.