Potsdam: Rassismus-Eklat bei Kulturparty mit 2G-Regel

Ein Sicherheitsmann verweigerte einem Gast den Zutritt zu einer Party im Kulturzentrum. Es kam zum Streit um die 2G-Regel – und dann eskalierte die Situation. 

Ein Lokal hat am Eingang ein Schild aufgestellt, um auf die 2G-Regel hinzuweisen (Symbolbild). 
Ein Lokal hat am Eingang ein Schild aufgestellt, um auf die 2G-Regel hinzuweisen (Symbolbild). Imago/Bihlmayerfotografie

Potsdam-Nach dem Streit um den Zugang zu einer Party mit 2G-Regel in Potsdam hat ein Mann den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes rassistisch beleidigt. Ein Zeuge habe beobachtet, wie der 52 Jahre alte Türsteher dem 22-jährigen Besucher am frühen Sonntagmorgen wegen des Impfstatus den Zutritt zu dem Kulturzentrum verweigert habe, berichtete die Polizei am Sonntag.

Ob der Mann nicht geimpft war oder keinen Nachweis hatte, war zunächst unklar. Daraufhin habe sich der 22-Jährige rassistisch geäußert. Der Mann bekam einen Platzverweis, gegen ihn wird wegen Volksverhetzung ermittelt. In Brandenburg gilt die 2G-Regel unter anderem für Diskotheken, Clubs, Festivals, Gaststätten, Theater und Kinos.