Die tschechische Hauptstadt Prag.
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BerlinAb sofort gelten weitere Regionen in Europa aus deutscher Sicht als Corona-Risikogebiete. Das Robert-Koch-Institut (RKI) stufte unter anderem die tschechische Hauptstadt Prag sowie vier neue Regionen in Frankreich entsprechend ein. In Frankreich sind die Regionen Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes sowie die Mittelmeerinsel Korsika betroffen. Auch die Schweizer Kantone Genf und Waadt gelten nun als Risikogebiete.

In Kroatien gelten neuerdings auch die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva und Pozega-Slavonia als Risikogebiete. In Rumänien ist der Kreis Iasi als Risikogebiet hinzugekommen. Das Oblast Dobritch in Bulgarien und die Kreise Bucau, Galati und Vrancea in Rumänien gelten dagegen nicht mehr als Risikogebiete.

Die Einstufung bedeutet, dass Reisende und Rückkehrer aus diesen Gebieten nach der Einreise in Deutschland einen verpflichtenden Test auf das Coronavirus machen und in Quarantäne gehen müssen. Entscheidend für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tagen liegt.