Stralsund/Pasewalk - Aus Protest gegen die Corona-Politik haben Unbekannte in Stralsund, Anklam und Pasewalk mehr als 200 brennende Grabkerzen und Holzkreuze vor Geschäften und Einrichtungen aufgestellt. Wie ein Polizeisprecher am Freitag sagte, wurden in dem Zusammenhang am Donnerstagabend sechs Tatverdächtige in Anklam (Vorpommern-Greifswald) angetroffen. Nach deren Darstellung wollten sie damit gegen die Schließung der Geschäfte und Dienstleister und die damit verbundenen Folgen protestieren. 

Mit mehr als 100 Grablichtern wurden die meisten in der Stralsunder Innenstadt gefunden. Auch vor Rathäusern und dem Wahlkreisbüro von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Stralsund waren Grabkerzen aufgestellt worden. Ein Schaden sei nicht entstanden. In die Ermittlungen dazu werde aber der Staatsschutz einbezogen.