München - Am Landgericht München I beginnt am Dienstag der Prozess gegen einen Mann, der Frauen mit erfundenen Behördenanweisungen zum Sex gezwungen haben soll. Der Angeklagte aus Bhutan soll den aus Nepal stammenden Frauen vorgespiegelt haben, die deutschen Behörden verlangten Nachweise über vollzogenen Geschlechtsverkehr, um zu beweisen, dass sie keine Scheinehe eingegangen seien.

Die beiden Frauen hatten Angst, aus Deutschland ausgewiesen zu werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Vergewaltigung in zwölf Fällen und vorsätzliche Körperverletzung vor.