Der AfD-Abgeordnete Peter Böhringer auf der Bühne der „Querdenken“-Demo vor dem Brandenburger Tor. 
Foto: dpa/Annette Riedl

BerlinEine Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen am Brandenburger Tor am Sonntag ist laut Polizei deutlich kleiner ausgefallen als angekündigt. Angemeldet gewesen waren 2500 Teilnehmer von Querdenken-Gruppen aus mehreren Städten, gekommen seien rund 200, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag der Berliner Zeitung. Die Demonstranten kamen aus dem gesamten Bundesgebiet angereist.

Mit Ausnahme einzelner Verstöße gegen die Maskenpflicht sei alles geordnet verlaufen. Manche Teilnehmer trugen zwar eine Mund-Nase-Bedeckung, machten damit aber ihre Ablehnung deutlich: „Bußgeldschutz“ stand auf dem Stück Stoff, das eine Frau im Gesicht trug. Ein älterer Mann trug eine Maske aus Netzmaterial.

Schon am Samstag waren Gegner der deutschen Corona-Politik in Berlin auf die Straße gegangen. An dem Schweigemarsch hatten sich nach Polizeiangaben mehrere Tausend Menschen beteiligt.