Bremen - Eine geplante, aber untersagte Großdemonstration von sogenannten „Querdenkern“ und mehrere Gegenveranstaltungen haben am Sonnabend in Bremen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die vorläufige Bilanz sind zwei verletzte Polizisten, 170 Platzverweise und mehrere Strafanzeigen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. 

Insgesamt versammelten sich in der Umgebung des Bremer Hauptbahnhofs nach Polizeiangaben mehrere Hundert Menschen. Diese waren zum Teil Anhänger der „Querdenken“-Bewegung und zum Teil Gegendemonstranten.

Das Verbot der „Querdenker“-Demonstration war am Sonnabend erst wenige Stunden vor dem geplanten Veranstaltungsbeginn vom Bundesverfassungsgericht bestätigt worden. Bei der Demonstration der Initiative „Querdenken 421“ unter dem Motto „Bundesweites Fest für Frieden und Freiheit“ waren bis zu 20.000 Teilnehmer auf der Bürgerweide am Hauptbahnhof erwartet worden.

Foto: dpa/Sina Schuldt
Gegendemonstranten zur „Querdenker“-Demo stehen Polizisten gegenüber.