Berlin - Eine 32 Jahre alte Fahrradfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Mitte schwer verletzt worden. Die Frau war nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei am Freitagabend auf der Karl-Marx-Allee unterwegs. Als sie eine Kreuzung überquerte, wurde sie nach Angaben vom Samstag von dem von links kommenden Wagen eines 34-Jährigen erfasst, der mutmaßlich bei Rot in die Kreuzung eingefahren war. Die Fahrradfahrerin stürzte und zog sich eine Kopf- sowie eine schwere Schulterverletzung zu. Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Der Autofahrer flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Greifswalder Straße. Verfolgt wurde er dabei von einem 25-Jährigen, der den Unfall beobachtet hatte. An der Ecke Hufelandstraße holte er den Fluchtwagen ein, setzte sein Auto davor und hielt gemeinsam mit seinem ein Jahr jüngeren Beifahrer den 34-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Bei dem Unfallfahrer ergaben anschließend Atemalkoholkontrolle und Drogenschnelltest positive Ergebnisse. Zudem hatte der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Er muss sich nun wegen des Unfalls, der Unfallflucht, verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinflusses verantworten.