An der Leipziger Kurt-Masur-Grundschule grassiert seit einigen Tagen eine ungewöhnliche Virusinfektion. Nach Angaben der Stadt waren in dieser Woche bis zu 150 Kinder und Lehrkräfte betroffen. Das Gesundheitsamt habe Abstriche genommen, um herauszufinden, um welche Erkrankung es sich handelt, sagte eine Sprecherin der Stadt am Freitag. „Eine Corona-Infektion kann aber ausgeschlossen werden“, betonte sie auf Anfrage. Zuvor hatten unter anderem der MDR und die Leipziger Volkszeitung berichtet.

Die Erkrankten leiden demnach unter ganz unterschiedlichen Symptomen, unter anderem an Fieber und Durchfall. Bislang hatten die Tests des Gesundheitsamtes keine Klarheit gebracht. Es werde auch mit dem Veterinäramt und der Leipziger Lebensmittelaufsicht zusammengearbeitet, um herauszufinden, ob der Grund auch eine Lebensmittelvergiftung sein könne, sagte die Stadtsprecherin. Wie die Leipziger Volkszeitung am Freitag berichtete, liege der Verdacht nahe, dass es sich um Noroviren handeln könnte.

Die genauen Ergebnisse der Untersuchungen werden aber frühestens am Montag erwartet. Der Schulbetrieb läuft unterdessen weiter. Man habe aber einige Klassen zusammengelegt.