Polizisten in Hessen (Symbolbild).
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WiesbadenMit einer Razzia ist die Polizei in Hessen gegen behördenbekannte Rechtsextremisten vorgegangen. Wie das hessische Innenministerium mitteilte, wurden bereits am Mittwoch sechs Wohnungen durchsucht. Die Beamten beschlagnahmten mehrere Waffen, NS-Andenken (Devotionalien) sowie Betäubungsmittel und diverse Datenträger. Rund 30 Beamte waren im Einsatz, auch das Landeskriminalamt war beteiligt.

Der Einsatz habe sich ausschließlich gegen Menschen gerichtet, die bereits wegen rechter politisch motivierter Kriminalität auffällig gewesen seien. Die Landesregierung habe „dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt und wird diesen mit allen Mitteln entschlossen fortführen“, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU).

Laut Beuths Ministerium gab es seit der Gründung einer sogenannten besonderen Aufbauorganisation 2019 bereits 220 Einsätze gegen die sogenannte rechte Szene. Beuth selbst stand – wie etwa auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) beim Thema NSU – in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik wegen seines Umgangs mit dem Thema Rechtsextremismus.