Berlin - Dass es im August nichts mehr wird mit der großen Hitze, ist seit Tagen bekannt. Doch nun gibt es noch dazu eine weitere verregnete Prognose: Meteorologe Dominik Jung von wetter.net warnt vor neuen Gewittern mit Starkregen und Flut-Gefahr. Es drohen „einzelne starke Gewitter, teilweise auch Unwetter und kräftige Regengüsse. Stellenweise muss man somit heute wieder mit Überflutungen rechnen“, heißt es.

Der Hochsommer beginnt –  doch bei uns scheint sich bereits der Herbst durchzusetzen, heißt es in einer Mitteilung von wetter.net. Denn der Dienstag beginnt trüb – und laut Vorhersagen soll es im Laufe des Tages nicht besser werden. „Im Westen kommen in diesen Stunden kräftige Schauer und Gewitter an. Sie erreichen das Saarland und Rheinland-Pfalz, ziehen dann weiter nach Osten. Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bekommen als Nächstes etwas davon ab“, warnt Dominik Jung, Meteorologe bei wetter.net. „Die Höchstwerte erreichen heute kaum mehr als 15 bis 23 Grad. Am freundlichsten bleibt es heute noch im Norden und Osten Deutschlands.“

Der Herbst scheint sich durchzusetzen

Auch über die kommenden Tage soll es nicht besonders warm werden. „Bis zum Wochenende und wahrscheinlich darüber hinaus geht es wechselhaft weiter. Immer wieder sind Regenschauer dabei. Das ist ein Wetter wie im April oder Herbst“, sagt Jung. Besonders herb ist die Lage für Urlauber an der See oder in den Bergen. „Kein schönes Strandwetter an Nord- und Ostsee. Bis zu 60 mm Regen werden erwartet“, sagt Jung. „Noch mieser sieht es in den Alpen aus. Dauerregen und Mengen bis zu 100 mm werden erwartet. Kein Strandwetter, kein Wanderwetter.“

Die Prognose für die kommenden Tage:

  • Dienstag: 17 bis 23 Grad, aus Westen Schauer und Gewitter. Im Osten und Norden teils freundlich.
  • Mittwoch: 17 bis 23 Grad, durchwachsen, immer wieder Schauer und Gewitter.
  • Donnerstag: 18 bis 24 Grad, Aprilwetter mit Sonne, Wolken und Schauern.
  • Freitag: 19 bis 25 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, einzelne Schauer und Gewitter.
  • Samstag: 22 bis 28 Grad, im Süden kurz sehr warm, sonst kühler und Sonne-Wolken-Schauer-Mix.
  • Sonntag: 17 bis 24 Grad, mal Sonne, mal Wolken und Gewitter.
  • Montag: 19 bis 25 Grad, weiterhin wechselhaft, kein stabiles Sommerwetter.

Die Hitze hänge in Südosteuropa fest. „Dort werden bis zum Wochenende täglich 40 bis 46 Grad erreicht. Besonders heftig ist die Hitzewelle in Griechenland und der Türkei. Es ist teilweise lebensgefährlich.“ Tagelange Extremhitze könne den Kreislauf stark belasten. Da ist es fast gut, dass die 30-Grad-Marke hierzulande erst einmal in weite Ferne gerückt scheint. Jung: „Bis Monatsmitte bleibt es bei dem wechselhaften und kühlen Wetter. Ob sich danach der Sommer doch nochmal zu uns traut, kann man aktuell aber nicht sagen.“