BerlinBerlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die gewaltsame Erstürmung des US-Parlamentssitzes in Washington kritisiert. „Es sind bedrückende und erschreckende Bilder, die uns gestern Abend aus Washington erreicht haben“, sagte Müller am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus. „Parlamente müssen immer frei von jeder Einflussnahme tagen können und diskutieren können. Parlamente und Parlamentarier müssen frei arbeiten können“, sagte Müller. „Jeder Angriff weltweit ist ein Angriff auf die Demokratie.“

Viele Berlinerinnen und Berliner seien Amerika nach wie vor sehr eng und sehr freundschaftlich verbunden, so der SPD-Politiker. Er hoffe sehr, dass die „unsägliche Politik der Spaltung“ durch den neu gewählten Präsidenten beendet werden könne. „Dass wir gemeinsam weiter in Freiheit und Frieden zusammenarbeiten können, das wünsche ich mir“, sagte Müller. „Wir stehen an der Seite unserer amerikanischen Freunde.“