Ein Schreibfehler lässt sich im Alltag schnell korrigieren. Auf einem Ortsschild ist er aber nicht so schnell wieder zu beseitigen - wie auch der Berliner Bezirk Reinickendorf feststellen musste. Dort stand bis vor Kurzem an der Ruppiner Chaussee ein Schild mit der falschen Aufschrift „Reickendorf“, das jetzt ausgewechselt werden soll. „Das neue Schild soll bis spätestens Ende nächster Woche stehen“, versprach die Sprecherin des Bezirksamtes, Katharina Schulz, am Dienstag. Laut einem Dpa-Reporter stand am Dienstagmittag nur noch der Rahmen.

Wie es zu dem Schreibfehler gekommen war, blieb zunächst offen. „Wir haben den Auftrag richtig erteilt. Von der Druckerei wurde es dann wohl falsch gedruckt“, sagte Schulz. Zunächst hatte der „RBB“ berichtet.

Fehler auch in der Gemeinde Kloster Lehnin

Doch nicht nur in Reinickendorf sorgte ein Schreibfehler auf einem Ortsschild für Aufsehen. Auch in der brandenburgischen Gemeinde Kloster Lehnin bekam der Ortsteil Damsdorf zwei falsch geschriebene Schilder: auf einem Ortseingangs- sowie einem Ortsausgangsschild stand fälschlicherweise „Dahmsdorf“. Der Landkreis, der für Ortsschilder an Kreisstraßen zuständig ist, erklärte dazu: „Die neuen Schilder sind bestellt“.

Die Gemeinde Kloster Lehnin hätte das alte Schild gerne behalten. „Wir wollten es an einem würdigen Ort belassen und haben einen Antrag gestellt“, erklärte ein Sprecher. Doch das Schild mit der falschen Beschriftung soll seinen Zweck noch erfüllen - dann hoffentlich mit richtiger Schreibweise.