Berlin - Erneut haben in Berlin Unbekannte mehrere Brandanschläge auf Fahrzeuge verübt. Wie die Polizei mitteilte, sollen Brandstifter in der Nacht auf Montag in Reinickendorf in nur 90 Minuten an mehreren Stellen Autos angezündet haben.

Die Brandserie begann am späten Sonntagabend gegen 23.15 Uhr in der Humboldtstraße. Ein Anwohner bemerkte einen brennenden BMW und  wählte daraufhin den Notruf. Trotz der Löscharbeiten der Feuerwehr brannte das Auto im Heckbereich vollständig aus. Durch die Flammen und die starke Hitzeentwicklung wurde zudem ein KIA, der hinter dem Fahrzeug abgestellt war, stark beschädigt.

Um kurz nach Mitternacht alarmierte ein Passant die Polizei in die Zobeltitzstraße, nachdem er an einem VW einer Mietwagenfirma eingeschlagene Scheiben bemerkt hatte. „Während der Ermittlungen entdeckten die alarmierten Einsatzkräfte Hinweise, die auf eine versuchte Brandstiftung hindeuten“, erklärte ein Polizeisprecher. 

Polizisten löschen Feuer

Etwa 20 Minuten später sahen Polizisten an der Kreuzung Zobeltitzstraße/Engelmannweg einen qualmenden Ford. Die Beamten löschten die Flammen im Innenraum des Fahrzeuges mit einem Feuerlöscher, nachdem sie die Seitenscheibe des Wagens eingeschlagen hatten.

In der Schillingstraße stellten die Polizisten um 0.30 Uhr einen abgestellten VW fest, bei dem der Beifahrersitz in Flammen stand. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr löschten den Brand. Da die Polizei in allen Fällen von Brandstiftung ausgeht, übernahm ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen.