Bauland war 2019 so teuer wie noch nie zuvor.
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WiesbadenWer sich den Traum von einem eigenen Bauland erfüllen will, muss dafür so tief in die Tasche greifen wie noch nie zuvor. Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte Zahlen, die zeigen, dass der durchschnittliche Kaufwert baureifer Grundstücke im vergangen Jahr einen Rekordwert erreichte. Demnach lag der Preis pro Quadratmeter bei 189,51 Euro. Im Jahr 2010 hatte er noch bei etwa 122 Euro gelegen. 

Besonders teuer für Investoren wird es in den Stadtstaaten Berlin und Hamburg. Dort zahlt man für den Quadratmeter Bauland 1328,48 Euro beziehungsweise 1157,91 Euro. In einigen ostdeutschen Bundesländern dagegen kommt man günstiger weg: In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt der durchschnittliche Kaufwert unter 60 Euro pro Quadratmeter.

Je größer die Gemeinde, desto höher steigen die durchschnittlichen Kaufwerte, erklärt das Statistische Bundesamt. Im Schnitt wurden im Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern 66,04 Euro pro Quadratmeter bezahlt. In den 14 größten deutschen Städten mit mindestens 500.000 Einwohnern sieht es schon wieder anders aus: Mit 1128,33 Euro muss man das 17-Fache ausgeben.