Berlin - In Kreuzberg ist die Besatzung eines Feuerwehr-Rettungswagens angegriffen worden. Die Sanitäter waren am Freitagabend wegen einer verletzten Person in die Wrangelstraße gerufen worden. Der Mann habe angegeben, dass seine Hand gebrochen sei, so die Polizei am Sonnabend. Als sich das nicht bestätigte und er nicht sofort behandelt wurde, sei der Mann aggressiv geworden und habe einen 38 Jahre alten Sanitäter geschubst. Die Rettungskräfte hatten zuvor noch angeboten, ihn zur Untersuchung in ein Krankenhaus zu fahren.

Der 38-jährige Feuerwehrmitarbeiter und sein Kollege im Alter von 30 Jahren flüchteten in den Rettungswagen und alarmierten die Polizei. In der Zwischenzeit sei eine Gruppe Jugendlicher vorbeigekommen, die gegen das Fahrzeug geschlagen habe, so die Polizei. Als sie die anrückenden Streifenwagen hörten, seien sie geflüchtet.

Zwei der jungen Männer seien in der Nähe gestellt und überprüft worden. Nach der Aufnahme der Personalien hätten die beiden 18-Jährigen ihren Weg fortsetzen können. Ermittelt wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Sanitäter blieben unverletzt.