Bernd Riexinger kommt aus Baden-Württemberg.
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BerlinBernd Riexinger wird sich nicht erneut zur Wahl zum Parteivorsitzenden der Linken stellen. Er werde nach über acht Jahren nicht erneut antreten, schrieb der 64-Jährige in einer Erklärung. Zuvor hatte bereits Katja Kipping einen solchen Verzicht erklärt.

Riexinger schrieb, unter seiner und Kippings Führung sei die Linke „zu einer gesamtdeutschen Partei aufgebaut und weiterentwickelt“ worden. Sie sei heute eine „stabile Kraft im bundesdeutschen Parteiensystem“. Im Herbst soll eine neue Parteispitze gewählt werden. Laut Satzung der Linken sollen Mitglieder innerhalb der Partei kein Amt länger als acht Jahre ausüben. 

Bevor er Parteichef wurde, war Riexinger bei der Gewerkschaft Verdi Chef des Bezirks Stuttgart. Zwischen 2007 und 2012 war er zudem Landesvorsitzender der Linken in Baden-Württemberg.