RKI: Zahl der Corona-Fälle nimmt deutlich ab

Die Sieben-Tage-Indizenz ist laut RKI drastisch gesunken. Auch die Zahl der Intensivpatienten ist deutlich niedriger geworden.

Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Corona-Test gemacht wird. 
Ein Arzt hält einen Tupfer, mit dem ein Abstrich für einen Corona-Test gemacht wird. dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Bei mehreren Corona-Kennzahlen in Deutschland berichtet das Robert Koch-Institut (RKI) von weiter rückläufigen Entwicklungen. Es zeichne sich ein „weiteres deutliches Absinken der Fallzahlen“ ab, heißt es im Covid-19-Wochenbericht vom Donnerstagabend. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der im Labor bestätigten Fälle von Sars-CoV-2 sank demnach in der vergangenen Woche im Vergleich zur ersten Januarwoche um fast ein Drittel.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen sei deutlich niedriger gewesen als in der Woche zuvor, hieß es. Laut Divi-Intensivregister waren es mit Stand Donnerstag 827 Betroffene bundesweit. Dem RKI-Bericht zufolge wird bei der Zahl der Fälle, die mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion und Covid-19-Diagnose im Krankenhaus behandelt werden, seit der Woche bis 25. Dezember ein Rückgang beobachtet.

Corona: Sublinie XBB.1.5 nimmt in Deutschland zu

Zu Virusvarianten berichtet das RKI von einer weiteren Zunahme des Anteils der Sublinie XBB.1.5 in Deutschland. Es gehe um ein bisher niedriges Niveau von gut zwei Prozent. „Ihr Anteil in den Vorwochen lag unter ein Prozent“ hieß es. Die Daten zu dem Thema beziehen sich auf die vorvergangene Woche und beruhen auf einer Stichprobe.

Die Variante XBB.1.5 ist in den USA stark verbreitet. Sie stellt nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC für die meisten Menschen in Europa kein größeres Risiko dar, wie es vorige Woche in einer Bewertung hieß. Ein mäßiges bis hohes Risiko bestehe dagegen je nach Immunität gegen das Coronavirus für gefährdete Personen wie Ältere, Nicht-Geimpfte und Immungeschwächte.