BerlinMehr als 160.000 Menschen in Deutschland wurden bislang gegen das Coronavirus geimpft. Bis Freitagmittag (Stand: 12.30 Uhr) wurden insgesamt 165.575 Impfungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet. Im Vergleich zum Vortag stieg die Zahl der Geimpften um 31.846, wie aus den RKI-Angaben hervorgeht. Diese Zahl könne allerdings auch Nachmeldungen enthalten und spiegele nicht die Zahl der an einem Tag tatsächlich Geimpften wider, betont das RKI.

Unter den Geimpften sind 71.590 Bewohner von Pflegeheimen. 77.253 Personen erhielten die Impfung aus beruflichen Gründen. Darunter fällt medizinisches Personal mit sehr hohem Ansteckungsrisiko sowie Personal in der Altenpflege. Insgesamt 39.214 Menschen wurden wegen ihres hohen Alters über 80 Jahre geimpft.

Die meisten Impfungen wurden bisher in Bayern erfasst (37.955), gefolgt von 24.924 in Nordrhein-Westfalen und 21.373 in Hessen. Die in absoluten Zahlen wenigsten Impfungen wurden bisher in Thüringen (810), Bremen (1741) und Hamburg (2759) erfasst. Den Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung gibt das RKI zu Beginn der Impfkampagne nicht an.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Nordrhein-Westfalen sind bis zum Jahreswechsel 55.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Zahl liegt damit deutlich höher als vom RKI gemeldet. „Die Daten des RKI-Impfquotenmonitorings bilden nur einen Teil des bisherigen Impfgeschehens ab. Ursache dafür ist, dass die Meldungen zum Impfgeschehen teilweise mit einigem Verzug übermittelt werden“, erklärt dazu ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums. Auch in anderen Bundesländern ist ein solcher Verzug bei der Meldung möglich.