Berlin - In Berlin hat sich die Entwicklung der Corona-Pandemie stabilisiert. Nach den aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen infizierten sich 24,8 Menschen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das ist der gleiche Wert wie am Tag davor. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern kommt Berlin damit nach wie vor auf den zweithöchsten Wert hinter Hamburg mit 27,6.

Seit Dienstag gab es berlinweit 198 neue nachgewiesene Corona-Fälle, seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 waren es 182.171. Weitere Todesfälle verzeichnete das RKI nicht. Insgesamt wurden in der Hauptstadt bisher 3581 Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie registriert.

Inzidenz künftig nicht mehr einziger Faktor

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in Deutschland seit drei Wochen an. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten bundesweit 2768 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Nach Angaben des RKI vom Mittwochmorgen lag die Inzidenz somit bei 15,0 – am Vortag betrug der Wert 14,5, beim jüngsten Tiefststand vom 6. Juli waren es 4,9.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 19 Tote gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.761.169 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.649.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 91.586.