Berlin - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiterhin leicht an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Montagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 10,3. Am Vortag hatte die Inzidenz noch 10,0 betragen, vor einer Woche 6,4.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist bislang ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Berlin weiterhin mit bundesweit höchster Inzidenz

Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden insgesamt 546 Corona-Neuinfektionen sowie ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.745.227, insgesamt wurden 91.363 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.640.100 an.

Berlin verzeichnet bei den Corona-Zahlen weiterhin die höchste Inzidenz unter den Bundesländern. Am Montag meldete das RKI 15,8 Ansteckungen je 100.000 Einwohner. Neue Infektionsfälle wurden demnach nicht registriert, auch keine neuen Todesfälle. Allerdings sind die Daten an Wochenenden nur sehr eingeschränkt verfügbar. Seit Beginn der Pandemie steckten sich in Berlin laut Statistik 181.149 Menschen nachweislich an. Die meisten gelten als genesen. 3570 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus.