Berlin - In Berlin breitet sich das Coronavirus weiter aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag nach den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag bei 44,4. Am Vortag betrug der Wert 42,9. Die Zahl steht für Ansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Vortag betrug der Wert 40,7 und vor einer Woche bei 32,7.

358 neue Corona-Fälle wurden in Berlin gemeldet. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich nachweislich mit dem Virus angesteckt haben, in der Hauptstadt nun bei 185.306. Nach den RKI-Daten sind keine zusätzlichen Todesfälle zu verzeichnen. Insgesamt sind bisher 3585 Menschen in der Hauptstadt in Zusammenhang mit einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. 55 Prozent der Berliner sind zwei Mal geimpft.

Inzidenz nicht mehr einzige Grundlage für Corona-Maßnahmen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das RKI am Donnerstagmorgen mitteilte, erhöhte sie sich von 25,1 auf 27,6. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 19,4 gelegen.

Wie das RKI unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 5638 Neuinfektionen sowie 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt seit Wochen in Deutschland wieder kontinuierlich an.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach RKI-Angaben auf 3.805.063. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.834. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.673.700 an.