Zürich - Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski ist zum zweiten Mal nacheinander zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Der 33 Jahre alte Pole setzte sich bei der Abstimmung des Weltverbands Fifa gegen Lionel Messi von Paris Saint-Germain und Mohamed Salah vom FC Liverpool durch.

Thomas Tuchel wurde nach dem Triumph mit dem FC Chelsea in der Champions League bei der Gala am Montagabend als Fifa-Welttrainer geehrt. Der frühere Bundesliga-Coach erhielt den Vorzug vor dem italienischen Europameistertrainer Roberto Mancini und Pep Guardiola von Manchester City. Tuchel folgt auf Jürgen Klopp, der die Auszeichnung für seine Erfolge mit dem FC Liverpool in den Jahren 2020 und 2019 erhalten hatte.

Nationaltorwart Manuel Neuer verpasst zweite Auszeichnung

Bei der Wahl waren zu gleichen Teilen die Stimmen der Nationaltrainer und Kapitäne der Auswahlmannschaften der Fifa-Mitgliedsverbände, von ausgewählten Journalisten und Fans weltweit ausschlaggebend. Bis zum 10. Dezember 2021 konnte abgestimmt werden.

Der deutsche Nationaltorwart Manuel Neuer verpasste seine zweite Auszeichnung als Fifa-Welttorhüter des Jahres und musste sich Champions-League-Sieger Édouard Mendy vom FC Chelsea geschlagen geben. In die Elf des Jahres kam neben Lewandowski auch Borussia Dortmunds Erling Haaland und der frühere Münchner David Alaba.

Spanierin Alexia Putellas ist Weltfußballerin des Jahres

Zur Fifa-Weltfußballerin des Jahres wurde die Spanierin Alexia Putellas gewählt, die mit dem FC Barcelona die Königsklasse gewann. Bei der Wahl der Fifa-Welttorhüterin wurde die Chilenin Christiane Endler von Olympique Lyon gekürt. Als beste Trainerin eines Frauen-Teams wurde die Engländerin Emma Hayes von Champions-League-Finalist FC Chelsea ausgezeichnet.

Die weiteren Auszeichnungen:

  • Puskas-Award für das schönste Tor: Erik Lamela (Tottenham Hotspur)
  • Fairplay-Award: Nationalspieler sowie das medizinische Personal der dänischen Fußball-Auswahl für ihre Reaktion auf das Drama um Christian Eriksen
  • Fan-Award: Anhänger von Dänemark und Finnland für ihre Reaktion auf das Drama um Christian Eriksen