Berlin -  Ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER ist das Gelände wieder Ziel Hunderter Läufer gewesen. Nach einer coronabedingten Pause waren nach Veranstaltergaben rund 4800 Läuferinnen und Läufer beim Airport Night Run am Start. Die alte Laufstrecke auf dem Rollfeld gehört inzwischen zwar den Flugzeugen, doch den Teilnehmenden bot sich ein spannendes Panorama. Die Strecke verlief auf dem angrenzenden ILA-Gelände direkt an der Südbahn des BER, wo Maschinen starteten und landeten. Ein 2,5 Kilometer langer Parcours führte unter anderem durch einen großen Hangar, wie die Organisatoren mitteilten.

dpa/Paul Zinken
Nach einer coronabedingten Pause waren nach Veranstaltergaben rund 4800 Läuferinnen und Läufer am Start. 

„Das größtmögliche Flughafen-Feeling beibehalten und neue Anreize schaffen – das war das Ziel, das wir intensiv und gemeinsam mit den Flughafen-Verantwortlichen verfolgt haben“, hieß es von Renndirektor Martin Seeber, der die Serie „Berlin läuft!“ veranstaltet. Anders als in den Vorjahren gab es keinen Halbmarathon. Nach einem Kinderlauf gehörte die Strecke bis in den späten Abend den Läuferinnen und Läufern der Zehn-Kilometer-Strecke sowie den Staffeln (4x5km).

Angesicht der Corona-Pandemie durften laut Veranstalter nur getestete, geimpfte oder genesene Sportler teilnehmen. Im vergangenen Jahr war der Lauf abgesagt worden.