Rundfunkbeitrag: Die Gefahr von Säumnisgebühren steigt

Wer seine Rundfunkgebühren nicht pünktlich bezahlt, muss mit Verzugszinsen rechnen. An die Überweisung werden Haushalte jetzt nur noch einmal pro Jahr erinnert.

Euromünzen liegen auf einem Anschreiben zur Anmeldung für die Rundfunkgebühren (Symbolbild).
Euromünzen liegen auf einem Anschreiben zur Anmeldung für die Rundfunkgebühren (Symbolbild).dpa/Fernando Gutierrez-Juarez

Alle drei Monate ist es wieder so weit: Der Rundfunkbeitrag wird fällig. Zu überweisen sind dann 55,08 Euro je Haushalt an den Beitragsservice (ehemals Gebühreneinzugszentrale). Damit Verbraucherinnen und Verbraucher das nicht vergessen, hat der Beitragsservice bislang rechtzeitig an die Zahlung erinnert. Ab sofort gibt es die Zahlungserinnerung nur noch einmal pro Jahr, teilt die Verbraucherzentrale Berlin mit.

Am Zahlungsintervall ändert sich nichts. Haushalte sind weiterhin aufgerufen, fristgerecht zu bezahlen. Wer das nicht tut, läuft Gefahr, Versäumnisgebühren aufgebrummt zu bekommen, warnt die Verbraucherzentrale. Ein Prozent des geschuldeten Betrags, mindestens aber acht Euro, sind bei Verzug zusätzlich fällig. Wer die Zahlung weiterhin aufschiebt, muss mit Mahnungen und einem Festsetzungsbescheid rechnen. Beides ist laut Verbraucherzentrale mit weiteren Kosten verbunden.

Die Verbraucherschützer raten daher, dem Beitragsservice ein Sepa-Mandat zu erteilen. So werden die Rundfunkbeiträge automatisch vom Konto abgebucht. Wer am Lastschriftverfahren teilnehmen möchte, kann seine Daten in einem Online-Formular hinterlegen.