Am Rande einer Versammlung am sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni in Berlin-Tiergarten soll eine Frau einen Judenstern getragen haben. Dies berichtete eine Journalistin über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAs) reagierte auf den Tweet: „Bitte melde diesen antisemitischen Vorfall an report-antisemitism.de“.

Am sowjetischen Ehrenmal legten am Montagmorgen bereits Geistliche und Soldaten Kränze nieder. Am 9. Mai feiert Russland den „Tag des Sieges“ über Nazideutschland. Die Berliner Polizei bereitete sich in den vergangenen Tagen auf Demonstrationen und Kundgebungen vor, rund 1800 Polizisten sind am Montag im Einsatz. Das Zeigen von ukrainischen und russischen Fahnen an den sowjetischen Ehrenmalen ist auch am 9. Mai verboten.