Ein russischer Panzer vom Typ T-72B3 während eines militärischen Wettkampfs.
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MoskauDer russische Präsident Wladimir Putin hat kurzfristig eine Reihe großangelegter Militärmanöver angeordnet. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mitteilte, dienen die Übungen und Inspektionen der Gewährleistung der „Sicherheit im Südwesten Russlands“. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. An den Manövern sind demnach 150.000 Soldaten, Hunderte Kampfjets sowie mehrere Kriegsschiffe beteiligt.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sollen die Manöver unter anderem im Schwarzen und im Kaspischen Meer stattfinden. Am Schwarzen Meer liegt auch die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums soll es insgesamt 56 „taktische Übungen“ an 35 Militärbasen an Land sowie an 17 Marine-Stützpunkten geben.

Zudem würden knapp 150.000 Soldaten, mehr als 26.000 Waffen sowie 414 Flugzeuge und 106 Schiffe einer „Überraschungsinspektion“ unterzogen, hieß es weiter.

Die Maßnahmen dienen nach russischen Angaben der „Sicherheit im Südwesten Russlands, wo ein ernsthaftes Terrorismus-Risiko“ bestehe. Zudem sollen die Streitkräfte mit den Übungen das im Herbst geplante großangelegte Manöver „Kaukasus 2020“ vorbereiten.