Die Fastfood-Kette McDonald's hat bereits die Schließung der Filialen in Russland angekündigt. Burger King kann es seinem Konkurrenten jedoch nicht nachtun. Nach Angaben des Burger-King-Mutterkonzerns Restaurant Brands International (RBI) ist der Grund dafür ein Franchisepartner, der sich weigert, die Geschäfte in Russland einzustellen.

Der Rückzug aus dem Land sei wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine geplant, werde aber einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Franchise-Partner in Russland werden von Geschäftsmann Alexander Kolobov kontrolliert. RBI halte nur 15 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen. Man habe von Kolobov verlangt, dass dieser den Betrieb von Burger-Ring-Restaurants beende: „Er hat sich geweigert.“

Der Konzern investiere nun nicht mehr in die Filialen in Russland, so die Pressemitteilung. Um die Geschäfte abzuwickeln, sei man jedoch auf die Kooperation russischer Behörden angewiesen. Die Gewinne, die die Filialen in Russland erbringen, sollen bis auf Weiteres an das Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge gespendet werden.

Wann die Burger-King-Filialen in Russland tatsächlich schließen werden, ist bislang noch unklar.