Hoher Krankenstand: S-Bahn Berlin verknappt ab Sonntag ihr Angebot

Bei der S-Bahn gibt es zu viele kranke Zugführer. Am Sonntag werden zwei Linien komplett eingestellt. Auch danach gibt es Einschränkungen auf mehreren Strecken.

Ein Zug der Berliner S-Bahn fährt in einen Bahnhof ein. 
Ein Zug der Berliner S-Bahn fährt in einen Bahnhof ein. Imago

Der hohe Krankenstand bei der Berliner S-Bahn hat Folgen für den Schienenverkehr in der Stadt. Wie das Unternehmen auf Twitter mitteilte, muss das Angebot deshalb ab Sonntag „leicht verringert werden“. Zu viele Zugführerinnen und Zugführer fallen aus. Damit folgt die S-Bahn der BVG, bei der es bereits seit August wegen fehlender Fahrer zu Beeinträchtigungen bei mehr als 30 Buslinien kommt.

Nach Angaben der S-Bahn müssen aufgrund der Personalengpässe am morgigen Sonntag sogar die beiden Linien S26 und S85 komplett gestrichen werden. Fahrgäste werden auf die parallel fahrende Linie S25 (Teltow Stadt bis Potsdamer Platz) verwiesen beziehungsweise auf die Linie S8, die zwischen Grünau und Ostkreuz fährt.

Bei den Linien S1, S3 und S5 kommt es in der Zeit von Montag, 5. Dezember, bis Mittwoch, 21. Dezember, zu einem leicht verringerten Fahrangebot, so die Berliner S-Bahn. Im Detail bedeutet das: Auf der S1 sind die sogenannten Verstärker (verdichten montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten den Zehn-Minuten-Takt) zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz betroffen, auf der S3 werden die sogenannten Express-Züge zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof gestrichen und auf der S5 die zusätzlichen Züge zwischen Mahlsdorf und Ostbahnhof.