Görlitz - Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen an einer 16-Jährigen in Sachsen hat die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter am Donnerstag angedauert. Nach Angaben der Görlitzer Polizei liefen die Ermittlungen zu dem unbekannten Mann „auf Hochtouren“. Die Beamten befragten unter anderem auch Zeugen aus der Nachbarschaft in der Gemeinde Großröhrsdorf, wo sich das Verbrechen am Mittwoch ereignet hatte.

Ein Zeuge hatte die Jugendliche am Mittwochnachmittag mit schweren Verletzungen im Bereich eines Garagenkomplexes in dem kleinen Ort etwa 25 Kilometer nordöstlich von Dresden gefunden. Rettungskräfte reanimierten die Jugendliche zunächst und brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie später allerdings ihren Verletzungen erlag.

Sachsen: Ermittler gehen von einem Mann als Täter aus

Eine Mordkommission der Polizei übernahm in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen. Beamte sperrten den Fundort weiträumig ab und fahndeten nach dem Tatverdächtigen. Auch ein Fährtenhund kam zum Einsatz.

Zunächst war nur bekannt, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen Mann handeln soll. Angaben zu weiteren Details und möglichen Hintergründen der Tat machten die Ermittler nicht.