Freital - Ein 39-jähriger Mann muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht in Dresden wegen Totschlags verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seine 37-jährige Freundin in der gemeinsamen Wohnung in Freital Ende Januar geschlagen, gewürgt und sie so getötet zu haben. Die Gerichtsmedizin stellte mehrere Verletzungen fest.

Nach der Tat soll er fast einen Monat mit der Leiche in der Wohnung gelebt haben, wie mehrere Medien berichten. Um die Tat zu vertuschen und den Geruch zu beseitigen, habe der Mann regelmäßig Räucherstäbchen angezündet und die Wohnung gelüftet.

Die „Bild“ zitiert den Staatsanwalt: „Sie erstickte bereits am Abend des 25. Januar, gefunden wurde sie am 23. Februar.“

Der Täter ist der Polizei bekannt und war zuvor in einer Psychiatrie behandelt worden. Anfang des Jahres soll der 39-Jährige den Beamten wegen häuslicher Gewalt aufgefallen sein. Der Staatanwalt sagte der „Bild“: „Für einen Haftbefehl reichte es damals nicht. Das Paar verweigerte die Aussage, gab an, verlobt zu sein.“ Ein Urteil ist noch nicht gefallen.