Dresden - Nachdem im letzten Jahr die Weihnachtsmärkte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, blicken viele Veranstalter optimistischer auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete, bereitet sich das Bundesland Sachsen auf Weihnachtsmärkte ohne besondere Corona-Beschränkungen vor. 

In Dresden laufen bereits die Vorbereitungen für den 587. Striezelmarkt. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll dieser am 22. November beginnen. Die Verwaltung zeigte sich zuversichtlich, dass der Markt ohne besondere Beschränkungen stattfinden kann, mit Markttreiben, Glühwein und Kulturprogramm. Der Dresdner Striezelmarkt lockte in normalen Jahren rund zwei Millionen Menschen aus dem In- und Ausland an.

Corona-Inzidenz in Sachsen wieder bei über 100

Auch in Leipzig ist man optimistisch. Der Weihnachtsmarkt soll am 23. November öffnen. Auch in Chemnitz wird der Weihnachtsmarkt geplant – zwar mit Abstand, aber ohne Absperrungen. „Das wird ein Weihnachtsmarkt sein ohne Einzäunungen und ohne Kontakterfassung“, sagt Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD).

Aktuell gilt in Sachsen für Märkte mit weniger als 1000 Besuchern, dass Veranstalter ein Hygienekonzept vorlegen und die Einhaltung des Mindestabstandes ermöglichen müssen. Bei Märkten mit mehr als 1000 Besuchern sind allerdings laut Verordnung – wie bei anderen Großveranstaltungen auch – Kontakterfassung und 3G-Regel Pflicht.

Im Freistaat überschritt die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag die Marke von 100. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Samstagmorgen 105,2 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 98,9. Damit liegt Sachsen gleichauf mit Bayern, nur in Thüringen liegt die Inzidenz noch höher (129,1).