Dresden - In Sachsen hat die Zahl der Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie die 100.000er-Marke überschritten. Wie das Sozialministerium am Freitag in Dresden mitteilte, wurden im Freistaat nunmehr 102.190 Fälle registriert. Seit Donnerstag kamen 3412 neue Infektionsfälle und 119 weitere Tote hinzu. Die Gesamtzahl der gestorbenen Corona-Patienten stieg auf 2128.

In zahlreichen Städten und Gemeinden hat die Sieben-Tage-Inzidenz, also der Wert an Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche, die Schwelle von 1000 überschritten, wie die Sächsische Zeitung berichtet. Laut der Zeitung gibt es sogar Orte, die eine Inzidenz von 2000 überschritten haben. Demnach weist die Gemeinde Käbschütztal eine Inzidenz von 2921 auf, die Gemeinde Neukirch im Landkreis Bautzen eine von 2408. Ebenfalls Inzidenzen von über 2000 haben laut dem Bericht die Orte Weißkeißel und Jonsdorf im Landkreis Görlitz.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für ganz Sachsen liegt bei 415. Das ist immer noch der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer. Bundesweit lag diese Kennzahl laut Robert-Koch-Institut am Freitag bei 184,8.