Sachsen verlängert bestehende Corona-Regeln bis 25. August

Um einen Lockdown im Herbst zu vermeiden, verlängert Sachsen die aktuell geltenden Regeln bis Ende August. Die Inzidenz bleibt ein wichtiger Richtwert.

In Sachsen wurde erst vergangene Woche die Maskenpflicht beim Einkaufen gelockert. Bei einer Inzidenz unter 10 und Einhaltung des Mindestabstands muss beim Einkaufen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Maske mehr getragen werden. 
In Sachsen wurde erst vergangene Woche die Maskenpflicht beim Einkaufen gelockert. Bei einer Inzidenz unter 10 und Einhaltung des Mindestabstands muss beim Einkaufen in Supermärkten und anderen Geschäften keine Maske mehr getragen werden. dpa/dpa-Zentralbild/Robert Michael

Dresden-Sachsen hat die bestehenden Corona-Regeln unverändert bis zum 25. August verlängert. Bis dahin gebe es verschiedene Bund-Länder-Gespräche, etwa zur Neubewertung des Inzidenzwerts auch abhängig von der Impfquote, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden. Die bundeseinheitliche Regelung dazu solle bis Anfang/Mitte August vorliegen. Die Inzidenz bleibt laut Neukirch aber ein wichtiger Wert.

Es gehe jetzt um einen Plan für den Herbst in Vorbereitung auf eine vierte Corona-Welle. Ziel sei, dass es keinen weiteren Lockdown gebe. Dazu haben die verschiedenen Ressorts ein „Hausaufgabenheft“ für Maßnahmen. Kommunen sollen Testinfrastruktur wieder aufbauen, es soll Tests für Hochschulen geben und die Testpflicht vor dem Schulstart soll den sicheren Unterrichtsbeginn möglich machen.

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