Berlin/Hannover - Sänger und Autor Heinz Rudolf Kunze, 64, zeigt für das Gendern kein Verständnis. Er hoffe, „dass das eine Mode ist, die bald vergeht“, sagte der Musiker der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Auf die Frage „Haben Sie Angst um die deutsche Sprache?“ antwortete Kunze: „Dieser Irrsinn zerstört die Sprache.“ 

Auch bei seinen Konzerten kritisiert der 64-Jährige, der in der Nähe von Hannover lebt, immer wieder das Gendern. „Wenn ich ‚der Wähler‘ sage, meine ich damit Frauen UND Männer“, sagte Kunze in dem Interview. „Ich beleidige damit niemanden, weil ich nicht vorhabe, jemanden zu beleidigen.“ Der Musiker landete unter anderem mit „Dein ist mein ganzes Herz“ (1985) einen großen Hit, er steht seit 40 Jahren auf der Bühne.