Ein noch nicht identifizierter Lkw-Fahrer ist am Dienstag auf der Bundesautobahn 4 in Höhe Kerpen bei Köln in seinem umgekippten Sattelzug verbrannt (Symbolbild).
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Köln Ein bislang noch nicht identifizierter Lkw-Fahrer ist am Dienstag auf der Bundesautobahn 4 in Höhe Kerpen bei Köln in seinem umgekippten Sattelzug verbrannt. Nach Zeugenaussagen soll der rumänische Sattelzug gegen 15.15 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Aachen zunächst die rechte Leitplanke touchiert haben, dann auf die Seite gekippt sein und anschließend Feuer gefangen haben. Das meldet die zuständige Polizei Köln.

Zu dem verunfallten Sattelzug gab es laut Polizei bereits gegen 12.30 Uhr einen Einsatz der Autobahnbahnpolizei. „Ein Zeuge hatte die Polizei angerufen, weil der Fahrer beim Tanken einen stark alkoholisierten Eindruck gemacht hatte“, so ein Sprecher. Eine Streife habe den Fahrer noch auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Frechen-Nord kontrolliert.

Der Sprecher weiter: „Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 2,6 Promille, woraufhin die Beamten eine Blutprobe anordneten, den Führerschein des 56-Jährigen sicherstellten, ihm die Weiterfahrt untersagten und eine Sicherheitsleistung erhoben.“

Nach derzeitigem Erkenntnisstand sicherte der Chef des Rumänen in einem Telefonat mit seinem Angestellten zu, einen Ersatzfahrer zu schicken. Ob es sich bei dem getöteten Fahrer dennoch um den zuvor kontrollierten 56-Jährigen handelt, müssen weitere Ermittlungen klären.