Hamburg/Saarbrücken - Im Kampf gegen eine weitere Coronavirus-Ausbreitung treten in Hamburg und im Saarland schärfere Regeln in Kraft. So werden Ungeimpfte ab Samstag in der Hansestadt in weiten Teilen aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen. Eine sogenannte 2G-Pflicht (Geimpft oder Genesen) gilt fortan für Gastronomie, Bars, Clubs, Discos, Sport in geschlossenen Räumen sowie Freizeitchöre und Orchester. Wesentliche körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege und medizinische Behandlungen sind weiterhin unter 3G-Bedingungen möglich. Beim 3G-Modell dürfen auch Ungeimpfte eingelassen werden, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen. Hamburgs Senat will mit den schärferen Regeln eine Zuspitzung der Pandemie wie im Süden und Osten Deutschlands verhindern.

Im Saarland dürfen von Samstag an nur noch Geimpfte und Genesene Innenräume etwa von Gastronomie, Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen betreten. Die 2G-Regel gilt auch für Veranstaltungen, Hotelübernachtungen sowie für den Besuch sogenannter körpernaher Dienstleister wie Friseure. Auch für Außenbereiche wurden die bisherigen Maßnahmen verschärft. Veranstalter etwa von Weihnachtsmärkten können im Saarland zwischen der 3G-Regel oder einer Maskenpflicht wählen. Außerdem wird die Maskenpflicht an Schulen und Hochschulen wieder eingeführt.