Berlin - Die Berliner Schauspielerin Jella Haase („Bis wir tot sind oder frei“) teilt den Grundgedanken der Rote Armee Fraktion (RAF)  und wünscht sich eine „Art Öko Guerilla“ für den Klimaschutz. Dies geht aus einem Interview mit „Zeit Verbrechen“ hervor. Haase antwortete dem Magazin auf die Frage, ob es Kriminelle gebe, die sie bewundere, sie wolle die Gewalt der RAF nicht verharmlosen, aber sie teile den Grundsatz der „Kapitalismuskritik“. „Der ausufernde Kapitalismus und die Märkte müssten gesetzlich besser reguliert, Konzerne wie Amazon oder Google ganz anders besteuert werden.“, so Haase. 

In dem gleichen Interview sagte die Darstellerin, dass sie sich gern vorstelle, dass in dreißig Jahren „eine Art Öko-Guerilla an der Macht ist, die den ökologischen Fußabdruck jedes Menschen und aller Unternehmen rekonstruieren kann“. Die größten Klimasünder sollten dann in Haft kommen. 

Haase: Clan-Aktivitäten vor elterlicher Wohnung

Haase sprach ferner über ihre Jugend in Berlin Kreuzberg. Dabei sei sie einmal auch von der Polizei aufgegriffen worden, weil sie als Minderjährige noch abends in der Stadt unterwegs gewesen sei. Ihre Mutter habe sie von der Wache abholen müssen. In Sachen Drogenkonsum wolle sie „nicht zu sehr ins Detail“ gehen.

Auch mit Clan-Kriminalität ist Haase offenbar bereits in Berührung gekommen. Kürzlich habe sie Schüsse aus dem Fenster der Wohnung ihrer Eltern gehört. Sie habe aus dem Fenster gesehen, „da lag jemand angeschossen auf dem Boden.“, berichtet die Schauspielerin.