Berlin - In Deutschland sind 2019 101.400 Menschen mit der Diagnose Schlafstörung stationär behandelt worden. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Männer müssen demnach wesentlich häufiger ins Krankenhaus wegen Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafapnoe, oder einem krankhaft gesteigertem Schlafbedürfnis. 

Betroffen waren 2019 rund 71.300 Männer, das waren 70,3 Prozent aller Fälle, so die Behörde. Die Diagnose Schlafapnoe mache dabei den größten Teil der behandelten Fälle aus (94 Prozent). Insgesamt lag die Diagnose Schlafstörungen 2019 offenbar auf Platz 26 der häufigsten Diagnosen bei Männern - bei den Frauen auf Platz 83. Mittelalte Menschen wurden besonders häufig wegen Schlafstörungen behandelt, heißt es. Mehr als die Hälfte aller Behandelten zwar zwischen 50 und 70 Jahre alt.