Berggießhübel - Der Schmuggel mit Hundewelpen an der sächsisch-tschechischen Grenze hat deutlich zugenommen. Im Vorjahr wurden 49 Hundewelpen sichergestellt, für die es keine korrekten Papiere gegeben hatte, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. „Die Anzahl hat sich in etwa verdoppelt. In den Jahren zuvor waren es immer 20 bis 30 Tiere gewesen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf Anfrage.

Am Sonnabend hatten die Beamten auf der Autobahn 17 nahe Bad Gottleuba (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) einen geschmuggelten Hundewelpen sichergestellt. Bei der Kontrolle eines Kleintransporters war den Beamten das Tier aufgefallen, das augenscheinlich jünger als drei Monate alt war. Der Fahrer zeigte zudem Papiere vor, die für einen anderen Hund galten. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurde der Hund in die Obhut eines Tierheims übergeben. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.