BerlinFinanzminister Olaf Scholz (SPD) will Firmen, die besonders von der Corona-Krise getroffen sind, große Teile ihres Umsatzausfalls ersetzen. Wie «Bild»-Zeitung berichtete, könnte bei kleinen Betrieben bis zu 75 Prozent, bei größeren bis zu 70 Prozent der Lücke gestopft werden. Vergleichsmaßstab sind die Umsätze des Vorjahresmonats. Der Deutschen Presse-Agentur wurden die Pläne aus Regierungskreisen bestätigt.

Scholz schlug die Maßnahme demnach bei einer Sitzung im Kanzleramt vor - es werde aber noch darüber beraten. Die Kosten bezifferte er auf sieben bis zehn Milliarden Euro für vier Wochen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU), mehrere Bundesminister und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Mittwoch über schärfere Corona-Maßnahmen. Nach den Vorstellungen des Bundes sollen ab dem 2. November massive Alltagseinschränkungen auf die Bürger zukommen.