Bundeskanzler Olaf Scholz hat Sorgen wegen der hohen Staatsverschuldung infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs als unberechtigt zurückgewiesen. „Wir werden mit unserer Schuldenlast klarkommen. Das haben wir bewiesen“, sagte der SPD-Politiker am Montagabend in der Sendung „RTL Direkt“.

Er verwies auf die hohe Schuldenaufnahme während der Finanzkrise 2008/2009, wo dies auch gelungen sei. Unter den G7-Mitgliedern sei Deutschland das Land gewesen, das am Ende der Krise weniger Staatsschulden als vorher gehabt habe.

Wäre nicht die Ukraine-Krise dazugekommen, wäre es auch bei der Corona-Krise gelungen, den Schuldenstand wieder herunterzubringen, sagte Scholz. Jetzt werde man dafür noch ein paar Jahre brauchen. „Aber das wird uns gelingen.“ Der Kanzler betonte, dass die Regierung ab dem Jahr 2023 wieder die Schuldenbremse des Grundgesetzes einhalten wolle.